Hinweis: Vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Entwicklung. Die dargestellte Entwicklung dient ausschließlich der Transparenz und stellt weder eine Prognose noch eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
Die Performance beschreibt die Entwicklung einer Strategie in unterschiedlichen Zeiträumen und wie stark ihr Wert im ausgewählten Zeitraum gestiegen oder gefallen ist.
Da Kapitalmärkte kurzfristig starken Schwankungen unterliegen können, sollte die kurzfristigen Entwicklungen, zum Beispiel, Ein-Jahres-Performance, nicht isoliert betrachtet werden. Für die Beurteilung einer langfristigen Aktienstrategie sind mehrjährige Zeiträume deutlich aussagekräftiger.
Diese Kennzahl zeigt die gesamte Entwicklung der UMBRELLA Strategie seit ihrer Gründung am 16.09.2012 auf Wikifolio.
Sie verdeutlicht, wie sich ein die UMBRELLA Strategie über den gesamten Betrachtungszeitraum entwickelt hätte und bildet die langfristige Bewertungsmöglichkeit dieser Strategie und den Vergleich mit anderen erfolgreichen Strategien ab.
Die langfristigen Daten sind häufig aussagekräftiger als kurzfristige Ergebnisse, da sie verschiedene Börsenphasen – Aufschwünge ebenso wie Korrekturen – berücksichtigt.
Die durchschnittliche jährliche Performance zeigt, mit welcher durchschnittlichen prozentualen Wert sich die Strategie pro Jahr entwickelt hat.
Im Gegensatz zu einem einfachen Durchschnitt berücksichtigt diese Kennzahl den Zinseszinseffekt und beschreibt somit das tatsächliche langfristige Wachstum der UMBRELLA Strategie.
Je höher dieser Wert generell, desto stärker entwickelte sich ein Portfolio über den gesamten Zeitraum.
Die Volatilität misst die Stärke der Kursschwankungen einer Strategie und gilt als ein wichtiges Maß für das Risiko.
Eine hohe Volatilität bedeutet, dass die Kurse stärker schwanken, während eine niedrige Volatilität für einen ruhigeren Kursverlauf steht.
Wichtig ist dabei: Eine hohe Volatilität bedeutet nicht automatisch eine schlechte Strategie. Wachstumsorientierte Aktienstrategien weisen häufig höhere Schwankungen auf als defensive Anlagestrategien.
Die Volatilität beschreibt somit nicht die Rendite, sondern ausschließlich die Intensität der Kursschwankungen. Volatilität ist oft auch der Preis für Performance, diese muss man aushalten können.
Die Sharpe Ratio gehört zu den wichtigsten Kennzahlen bei der Bewertung.
Sie misst, wie viel Rendite im Verhältnis zum eingegangenen Gesamtrisiko erzielt wurde. Vereinfacht ausgedrückt beantwortet sie die Frage: Wie effizient wurde Risiko in Rendite umgewandelt?
Je höher die Sharpe Ratio, desto besser ist das Verhältnis zwischen erzielter Rendite und eingegangenem Risiko. Als Orientierung gelten:
Die Sortino Ratio ist eine Weiterentwicklung der Sharpe Ratio.
Während die Sharpe Ratio sämtliche Kursschwankungen berücksichtigt – sowohl positive als auch negative –, betrachtet die Sortino Ratio ausschließlich die negativen Schwankungen, also jene Kursbewegungen, die tatsächlich ein Risiko darstellen.
Dadurch liefert sie häufig ein noch realistischeres Bild der Qualität einer Anlagestrategie. Je höher die Sortino Ratio, desto besser ist das Verhältnis zwischen erzielter Rendite und tatsächlich eingegangenem Verlustrisiko.
Das Rendite-/Risiko-Verhältnis beschreibt, wie effizient das eingegangene Risiko in langfristige Erträge umgewandelt wurde.
Es verbindet Rendite und Risiko zu einer leicht verständlichen Kennzahl und erleichtert den Vergleich verschiedener Strategien.
Grundsätzlich gilt:
Eine erfolgreiche Strategie an den Finanzmärkten zeichnet sich nicht ausschließlich durch eine hohe Rendite aus. Ebenso entscheidend ist, mit welchem Risiko diese Rendite erzielt wurde.
Dabei ist zu beachten, dass Erfolg oder Misserfolg an der Börse stets auch von der individuellen Perspektive der betrachtenden Person abhängen. Während für den einen eine möglichst hohe Rendite im Vordergrund steht, legen andere größeren Wert auf geringe Schwankungen, einen begrenzten maximalen Verlust oder eine möglichst konstante Wertentwicklung.
Die vorgestellten Kennzahlen schaffen eine objektive Grundlage, um Strategien hinsichtlich Rendite und Risiko miteinander zu vergleichen. Erst das Zusammenspiel dieser Kennzahlen ermöglicht eine fundierte Beurteilung der Qualität, Stabilität und Effizienz einer langfristigen Strategien an den Börsen.
Die lineare Ansicht zeigt die absolute Wertentwicklung und macht sichtbar, wie stark sich Gewinne und Rückgänge in konkreten Punkten auswirken. Bei langen Betrachtungszeiträumen dominiert jedoch häufig die jüngere Entwicklung, weil dieselbe prozentuale Bewegung bei einem höheren Ausgangswert deutlich größer erscheint.
Die logarithmische Ansicht gleicht diesen Effekt aus: Gleiche prozentuale Veränderungen werden unabhängig vom jeweiligen Kursniveau mit vergleichbarer Steigung dargestellt. Dadurch lassen sich Wachstumsphasen, Trendwechsel und Einbrüche über unterschiedliche Marktphasen hinweg besser vergleichen. Gerade bei stark gestiegenen Werten liefert die logarithmische Darstellung daher ein aussagekräftigeres Bild der relativen Performance und verhindert, dass frühe Kursbewegungen optisch untergehen.
Nutzen Sie ganz oben beim Chart die Möglichkeit zwischen Logarithmischer und Linearer Ansicht zu wechseln.