Die vergangene Woche zeigte erneut ein bekanntes Marktverhalten: Trotz steigender geopolitischer Unsicherheiten und höherer Zinsen konzentrierte sich Kapital weiterhin auf wenige dominante Unternehmen, alles dreht sich weiter um KI und co. Dieses Muster erinnert zunehmend an frühere späte Marktzyklen, in denen Liquidität selektiv in „Quality Leaders“ floss, während kapitalintensive und schwächere Wachstumsbereiche unter Druck blieben. 

MicrosoftApple und teilweise Tesla profitierten weiterhin von ihrer dominanten Marktposition innerhalb globaler KI-, Cloud- und Technologieinfrastruktur. Technologie entwickelt sich zunehmend zu einem geopolitischen Wettbewerbsvorteil zwischen den USA und China. Es darf sich die Frage gestellt werden: „Wo bleibt Europa?“ 

Gleichzeitig bleibt der Energiesektor geopolitisch hoch relevant, doch von der Bewertung der Unternehmen definintiv nicht im Fokus. Unternehmen wie Occidental Petroleum, ChevronConocoPhillipsHalliburton und Schlumberger profitieren zwar weiterhin von ihrer strategischen Rolle innerhalb globaler Energieversorgung, hohen Ölpreisen und Infrastruktur, können dies jedoch nicht mit steigenden Aktienkursen umsetzen. Anhaltende Spannungen im Nahen Osten sowie Unsicherheiten in globalen Lieferketten scheinen daher zu verpuffen. 

Mit der Neuaufnahme von Rheinmetall wurde die strategische Ausrichtung auf europäische Sicherheits- und Verteidigungsinfrastruktur wieder gestärkt. Steigende NATO-Ausgaben und die hohe geopolitische Fragmentierung könnten für strukturelle Unterstützung innerhalb des Verteidigungssektors sorgen. Das Chartbild der Rheinmetall könnte dahingehend, nach dem “Crash” der letzten Wochen, ein spannendes Einstiegszenario abbilden. Man beachte ebenfalls die Analystenmeinungen zum Unternehmen.  

Dagegen blieben zinssensitive Bereiche wie erneuerbare Energien unter Druck. Nordex und NextEra Energy litten weiterhin unter steigenden Finanzierungskosten und vorsichtigeren Infrastrukturinvestitionen. 

Innerhalb der UMBRELLA Strategie wurde die Position in Uranium Energy vollständig geschlossen. Der einfache Grund hierfür: Die Ausführung eines Stop-Loss aufgrund der extremen Volatilität.  

Die Cash Quote lag am Ende der Woche bei rund 5 %, wodurch die UMBRELLA Strategie weiterhin überwiegend investiert ist. 

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